Was ist der Unterschied?
Paracetamol wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, hat aber keine entzündungshemmende Wirkung. Ibuprofen dagegen bekämpft zusätzlich Entzündungen — das macht es bei bestimmten Beschwerden zur besseren Wahl.
Wann ist Ibuprofen besser?
Ibuprofen eignet sich besonders bei Zahnschmerzen, Rückenschmerzen, Regelschmerzen sowie Gelenk- und Sportverletzungen. Der entzündungshemmende Effekt macht den entscheidenden Unterschied. Wichtig: Ibuprofen immer mit einem Glas Wasser und nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Wann ist Paracetamol besser?
Paracetamol ist die bessere Wahl bei Kopfschmerzen, Fieber, Magenproblemen und in der Schwangerschaft. Es verträgt sich besser mit leerem Magen und gilt als schonender für den Magen.
Dosierung im Überblick
Ibuprofen: Erwachsene 400 mg pro Einnahme, max. 1.200 mg pro Tag ohne Rezept. Nicht länger als 4 Tage ohne ärztliche Rücksprache einnehmen.
Paracetamol: Erwachsene 500–1.000 mg pro Einnahme, max. 4.000 mg pro Tag. Mindestabstand zwischen den Einnahmen: 6 Stunden.
Wer sollte was vermeiden?
Ibuprofen meiden bei Magengeschwüren, Nierenschwäche, Herzerkrankungen und ab dem 6. Schwangerschaftsmonat.
Paracetamol meiden bei Lebererkrankungen, regelmäßigem Alkoholkonsum und gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Medikamente.
Fazit
Für Schmerzen mit Entzündung ist Ibuprofen die bessere Wahl. Bei Kopfschmerzen, Fieber oder Magenproblemen greift man besser zu Paracetamol. Im Zweifel Apotheker oder Arzt fragen.
Dieser Artikel dient zur allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden wenden Sie sich an Ärztin, Arzt oder Apotheke.