PASCORBIN Injektionslösung 10X5 ml Injektionslösung
5 ml
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Produktinformationen
PASCORBIN Injektionslösung 10X5 ml: Ihr Partner bei Vitamin C-Mangelzuständen
Einleitung
Wenn Ihr Körper Unterstützung benötigt, um klinische Vitamin C-Mangelzustände zu überwinden, die nicht allein durch Ernährung oder orale Einnahme behoben werden können, ist PASCORBIN Injektionslösung eine bewährte Option. Dieses Arzneimittel, das den essenziellen Wirkstoff Ascorbinsäure (Vitamin C) enthält, wird gezielt eingesetzt, um Ihren Vitamin-C-Spiegel effektiv zu regulieren.
Wirkung von PASCORBIN
Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C, ist ein wasserlösliches Vitamin, das eine entscheidende Rolle in zahlreichen Körperfunktionen spielt. PASCORBIN Injektionslösung liefert Ihrem Körper diesen wichtigen Nährstoff direkt und schnell, um Mangelzustände zu beheben, die nicht auf herkömmlichem Wege adressiert werden können.
Anwendungsgebiete von PASCORBIN
PASCORBIN Injektionslösung ist speziell für folgende Anwendungsbereiche konzipiert:
- Therapie von klinischen Vitamin C-Mangelzuständen: Wenn eine ernährungsmäßige Behebung oder orale Substitution von Vitamin C nicht ausreicht, bietet PASCORBIN eine intravenöse Lösung.
- Methämoglobinämie im Kindesalter: Bei dieser spezifischen Erkrankung im Kindesalter kann PASCORBIN als unterstützende Therapie eingesetzt werden.
Einnahme und Dosierung
Die Anwendung von PASCORBIN Injektionslösung erfolgt ausschließlich durch medizinisches Fachpersonal wie Ärzte oder Pflegekräfte. Die Verabreichung geschieht langsam und intravenös (direkt in die Vene).
Wichtige Hinweise zur Dosierung:
- Die genaue Dosierung richtet sich nach der ärztlichen Verordnung.
- Übliche Dosis (sofern nicht anders verordnet): Täglich 5 ml langsam intravenös injizieren. Bis zu 50 ml Injektionslösung können als Zusatz zur Infusion gegeben werden.
- Vorbeugung von Vitamin C-Mangel bei parenteraler Ernährung:
- Erwachsene: 100 bis 500 mg Ascorbinsäure pro Tag (entspricht 0,7 ml bis 3,3 ml).
- Kinder: 5 bis 7 mg Ascorbinsäure/kg Körpergewicht pro Tag.
- Methämoglobinämie im Kindesalter: Einmalig 500 bis 1000 mg Ascorbinsäure (entspricht 3,3 ml bis 6,6 ml) intravenös. Bei Bedarf kann die Gabe mit gleicher Dosierung wiederholt werden. Eine Tagesdosis von 100 mg/kg Körpergewicht sollte nicht überschritten werden.
Die Dauer der Anwendung wird individuell von Ihrem Arzt basierend auf Ihrem Krankheitsverlauf und Ihren Blutwerten festgelegt.
Wichtige Hinweise und Warnungen
- Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die tägliche Ascorbinsäure-Aufnahme 100 bis 500 mg nicht überschreiten.
- Gegenanzeigen: PASCORBIN darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ascorbinsäure oder einen der sonstigen Bestandteile. Bei Nierensteinen aus Oxalat und bestimmten Erkrankungen, bei denen zu viel Eisen im Körper gespeichert wird (z.B. Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), ist die Anwendung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ratsam.
- Nebenwirkungen: Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. In Einzelfällen sind kurzfristige Kreislaufstörungen oder Reaktionen wie Schüttelfrost und Temperaturanstieg bei akuten Infekten möglich. Bei Auftreten von Nebenwirkungen ist die Injektion/Infusion sofort abzubrechen und ein Arzt zu informieren.
- Besondere Vorsichtsmaßnahmen:
- Hohe Dosen bei intravenöser Gabe können durch Ausfällung von Calciumoxalatkristallen zu Nierensteinen und akutem Nierenversagen führen, insbesondere bei vorbestehender Niereninsuffizienz. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca. 1,5 bis 2 Liter pro Tag).
- Bei Patienten mit wiederkehrender Nierensteinbildung oder hochgradiger Niereninsuffizienz (Dialysepatienten) gelten besondere Dosierungsempfehlungen.
- Bei Patienten mit einem Mangel an Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase können unter hohen Dosen schwere Hämolysen (Auflösung roter Blutkörperchen) auftreten.
- Bei Patienten mit Atemwegserkrankungen können hohe Dosen zu akuter Atemnot führen.
- PASCORBIN darf nicht mit Arzneimitteln gemischt werden, deren Wirkung durch chemische Reduktion beeinträchtigt wird.
- Diabetiker: Nach parenteraler Gabe von Ascorbinsäure kann die Nachweisreaktion von Glucose im Blut gestört sein.
- Laboruntersuchungen: Nach Gabe von Grammdosen kann die Ascorbinsäurekonzentration im Harn Messungen von klinisch-chemischen Parametern (z.B. Glucose, Harnsäure) stören.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage: Wer darf PASCORBIN Injektions
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Die hier gezeigten Produkt- und Preisinformationen dienen ausschließlich der Veranschaulichung des Vergleichsportals und ersetzen keine fachliche Beratung. Verbindlich sind allein die Angaben der jeweiligen Apotheke und der Hersteller-Beipackzettel.